Nutri-Score Optimierung

Ab 2020 können Hersteller mit dem Nutri-Score in einfach verständlicher Art und Weise die Verbraucher über den ernährungsphysiologischen Wert ihrer Produkte informieren. Dabei handelt es sich um ein fünf-farbiges Kennzeichen, welches von dunkelrot („E“ = ungünstige Zusammensetzung) bis dunkelgrün („A“ = günstige Zusammensetzung) verläuft. Diese Abstufung und farbige Kennzeichnung machen die Erfassung und den Vergleich zwischen verschiedenen Alternativen für die Konsumenten besonders leicht.

Bevor Hersteller den Nutri-Score auf der Vorderseite der Verpackung platzieren, stehen sie häufig vor der Herausforderung, ihre aktuellen Produkte einer kritischen Bestandsaufnahme zu unterziehen. Ziel ist in jedem Fall, mit einem möglichst guten Nutri-Score für das Produkt zu werben bzw. an einer Verbesserung des Nutri-Scores zu arbeiten.

In die Berechnung des Nutri-Scores fließen zum einen „ungünstige Inhaltsstoffe“ wie der Gehalt an Zucker, Salz bzw. gesättigten Fettsäuren oder der Energiedichte ein, die den Wert erhöhen. Zudem werden „günstige Inhaltsstoffe“ wie Proteine, Ballaststoffe oder beispielsweise der enthaltene Fruchtanteil berücksichtigt, die den Wert senken. Je niedriger die Summe aus „ungünstigen“ und „günstigen“ Inhaltsstoffen ausfällt, desto „besser“ der Nutri-Score.

Hersteller nehmen somit verstärkt die verschiedenen Inhaltsstoffe in den Fokus, die den Nutri-Score beeinflussen. Durch konkrete Rezepturveränderungen lassen sich „ungünstige Inhaltsstoffe“ reduzieren bzw. „günstige Inhaltsstoffe“ erhöhen – so könnte beispielsweise ein Hersteller einer Tiefkühlpizza anstreben, sowohl den Fettgehalt als auch den Salzgehalt zu reduzieren. Was in der Theorie relativ einfach klingt, gestaltet sich allerdings schnell als sehr komplexes Thema für die Produktentwicklung: Den Fettgehalt kann man z.B. über den Käse, die Soße oder die Salami steuern, wobei der aus dem Käse resultierende Fettgehalt wiederum durch verschiedene Rezepturanpassungen beeinflusst wird: Der Hersteller könnte zum einen beispielsweise weniger Käse einsetzen, zum anderen aber auch einen Käse mit weniger Fettgehalt verwenden.

Alle Maßnahmen zur Rezepturveränderung, die darauf abzielen, einen besseren Nutri-Score zu erreichen, bergen letztendlich auch das Risiko, dass sich ein Produkt sensorisch verändert. Weniger Käse bzw. ein Käse mit niedrigerem Fettgehalt resultieren ggf. in einem anderen sensorischen Erlebnis beim Verzehr der Pizza, was dazu führt, dass Konsumenten von „ihrem vertrauten Produkt“ enttäuscht sind und sich zukünftig abwenden.

Hier setzt isi mit einer intelligenten Toolbox an. Wir beraten Sie bei allen Fragestellungen mit einem Fokus auf der sensorischen Wahrnehmung und Akzeptanz, die mit einer Verbesserung des Nutri-Scores einhergehen:

  • Welche der verschiedenen Rezepturänderungen hin zu einem verbesserten Nutri-Score beeinflussen mein Produktprofil möglichst am wenigsten, sodass es möglichst „das alte“ Produkt bleibt?
  • Welche konkrete Maßnahme zur Rezepturänderung sollte konkret gewählt werden, um den Nutri-Score zu verbessern, gleichzeitig aber weiterhin Anklang beim Konsumenten zu finden?
  • Sind meine Verbraucher bereit, für einen besseren Nutri-Score ein verändertes sensorisches Profil zu akzeptieren?


Gerne stehen wir Ihnen für weitere Fragen zur Verfügung. Sprechen Sie uns an – wir beraten Sie unverbindlich und individuell und finden auch für Sie eine effiziente Lösung, den Nutri-Score zu verbessern und gleichzeitig die Akzeptanz durch Ihre Zielgruppe nicht außer Acht zu lassen.

Interessiert?

Kontaktieren Sie uns!